Klein wie Senfkorn

In der Welt wollen Menschen immer große Dinge – große Autos, große Häuser, große Tempel. Sie denken, je größer, desto besser. Sie behaupten, Quantität bestimme Qualität und Erfolg. Nicht so ist es für die Kinder Gottes, dessen Heimat im Himmelreich ist. Das menschliche Herz, sagt Christus unser Erlöser, ist groß genug um das Himmelreich in sich zu tragen – denn das Himmelreich in unseren Herzen ist. Als die Apostel baten, der Herr möge ihren Glauben vermehren – denn sie, wie öfters auch wir – wollten einen GROßEN Glauben haben, sagte Christus, der Glaube so klein wie ein Senfkorn reicht  – reicht um sogar die Berge zu versetzen. Für diesen kleinen Glauben, der mit dem kleinsten aller Samenkörner verglichen wird, wird nichts unmöglich sein, spricht der Herr. Er ist nicht in einer Versammlung von Tausenden, Er ist unter zwei oder drei, die in Seinem Namen versammelt sind. Christus, der selbst kein Zuhause auf dieser Erde hatte, schickte Seine Jünger und befahl ihnen, weder ein Geldbeutel noch ein paar Schuhe mitzunehmen. Denn Gott, der die Vögel futtert und die Lilien kleidet, wird um sie sorgen.

Warum ist das so? Weil Gott kennt unsere Natur. Weil wir immer große Dinge haben wollen, die wir überhaupt nicht brauchen und die uns nur im Wege stehen. Das ist nicht unser Glaube, sondern Gott, der für uns die Berge versetzt, damit wir das Ziel – den Theosis – durch Seine Gnade erreichen können. Das ist Er, das unser Herz zu Seinem Himmelreich macht. Für Ihn ist es groß genug, um dort mit der ganzen Kraft und Segenfülle zu wohnen. Das ist Er, der unter Seinen Kinder sind – ob viele oder wenige.

Verlangen wir nur nach Gott, suchen wir nur Ihn und lieben und dienen wir Ihm mit ungeteiltem Herzen! Suchen wir keine großen Dinge – suchen wir gar nicht außer Ihm. Verlangen wir nur nach Ihm und folgen wir Ihm überall nach. Denn Er allein kann uns in unsere himmlische Heimat führen. Ihm sei Lob und Dank in aller Ewigkeit!

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