Der Glaube – eine private Sache?

Zu meinen, der Glaube sei eine „private Sache des Herzens“ und jeder ist frei seinen Glauben so zu leben, wie es einem gefällt ist ungefähr so als zu meinen, man sei von sich alleine geboren, man habe sich selbst ernährt und man könne völlig autonom von allen anderen Menschen zu leben. Dabei sollte es eigentlich klar sein, dass ein moderne Mensch,  getrennt von den anderen Menschen würde wahrscheinlich keine Woche überleben. Das ist die Undankbarkeit, die Haupteigenschaft des Egoismus, die in diesem Denken am lautesten spricht.

Die Kirche ist keine Versammlung von zufälligen, an dem selben Ort gefundenen Menschen. Die Kirche ist die eucharistische Gemeinschaft der Berufenen, die miteinander vital verbunden sind – so wie die Glieder unseres Leibes. Leben wir diese Gemeinschaft! Seien wir dankbar! Sehen wir uns als Glieder des Leibes – dessen Haupt (Achtung!!!) nicht WIR – sondern Christus ist! Und folgen wir immer dem Weg des ungeteilten Christentums – der in der orthodoxen Tradition bis heute aufbewahrt, gelebt und uns als Erben überliefert wurde!

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