Teilen statt besitzen

Alle Gläubigen waren aber beisammen und hatten alle Dinge gemeinsam; sie verkauften die Güter und Besitztümer und verteilten sie unter alle, je nachdem einer bedürftig war. (Apostelgeschichte 2:44, 45). Diese Worte beinhalten eine Beschreibung der Kirche – des Leibes Christi. Die sind weder eine nette Utopie, noch ein Gesetz, dass die Christen in besitzlosen Kommunen zwingen sollte.

Diese Worte zeigen viel mehr den radikalen Unterschied der wahren Kirche der Welt gegenüber. Die weltliche Bedürfnis ist zu sammeln und zu besitzen. Was sonst sollte man in diesem kurzen, vergänglichen Leben machen? Die Christen haben die Bedürfnis nicht zu besitzen oder zu sammeln, sondern zu teilen. Weil Gott mit uns Seine Natur und das ewige, unvergängliche Leben geteilt hat, weil Er uns unsterblich gemacht und uns die ewigen, wahren Schätzen geschenkt hat. Christen teilen, nicht weil sie es müssen, sondern weil sie es nichts anders können. Weil zu teilen ein Teil ihrer Natur geworden ist, genau so wie es ein Teil der Natur Gottes ist. Hier sehen wir auch das größte Geheimnis und die Kulmination, die Vollendung der Christen als Kirche, als Leib Christi, die in der Heiligen Eucharistie statt findet. In der wir miteinander allerheiligsten Leib und allerheiligstes Blut Jesu Christi teilen und dadurch in Christus verwandelt werden.

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