Fasten

„Als Er vierzig Tage und vierzig Nächte gefastet hatte, bekam Er Hunger. Da trat der Versucher an Ihn heran und sagte: Wenn du Gottes Sohn bist, so befiehl, dass aus diesen Steinen Brot wird“ (Mt 4,2-3).

Fasten. Die Welt lebt nach der Motto: „Worauf habe ich Lust?“ Diese Frage stellt sich der Mensch im Westen ständig und sucht immer nach die Möglichkeiten, seine Lust und Begierde zu befriedigen. Und natürlich alle andere Menschen, ja, die ganze Schöpfung und vielleicht sogar Gott selbst, sind eigentlich nur dafür da, um seine Lust zu stillen und Wünsche zu erfüllen.

Ohne es zu merken, wird man zum Sklaven tausenden von „Dämonen“. Fasten ist viel mehr als nichts zu essen oder auf bestimmte Speise zu verzichten. Fasten ist ein Barometer unserer Abhängigkeiten. Auf allen Ebenen – physischen, psychischen, sinnlichen, intellektuellen. 40 ist eine Zahl die absolute Erfüllung, Sieg und Befreiung symbolisiert. Wer 40 Tage vom irgendetwas gefastet hat, egal welche Abhängigkeit das auch sein kann – ob rein physische wie das Essen, oder eine viel subtile wie die Abhängigkeit von den Menschen, Gefühlen, Eigenschaften des Charakters, u.s.w. – und ausgehalten hat, weiß, dass er kein Sklave ist, sondern wahrlich ein freier Mensch in Christus Jesus.

Erst dann kann der Mensch aus seiner eigenen Erfahrung mit absoluter Sicherheit sagen: „Der Mensch lebt nicht nur von Brot, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt“ (Mt 4.4)

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