Christus ist das Ur-Bild des Menschen

Der natürliche menschliche Zustand ist die Einheit in seiner Natur (Körper-Seele-Geist), als Gegensatz von Zerstreutheit und daraus entstehende Einheit mit dem Schöpfer. Diese Einheit von allem in Gott ist die Bestimmung und das Ziel des Menschen. Wer dieser Richtung nicht folgt, verfällt in das Widernatürliche. Genau das passierte dem Adam. Der erste Mensch ging nicht zu Gott, zu seinem Urbild, seinem natürlichen Anfang (archi), sondern ging von Ihm weg. Das hat „umgekippt“ alle natürliche Bewegungen und Funktionen seines seelich-körperlichen Organismus. Weil das Zentrum der Achtsamkeit, der Fokus und die Lebensorientierung verschoben wurden, die seelische Kräfte haben angefangen nicht so viel die Gefühle und die Sinne zu nutzen, sondern den Gefühlen und Sinnen zu dienen. Anstatt, mit der Hilfe der Gefühle und Sinne alles in sich zu vereinen, um danach sich auch mit Gott zu vereinen, zerstreute sich der Mensch, seine Seele fand Vergnügen in den sichtbaren (materiellen) Dingen und durch die Gefühle wurde ganz zur Sklavin der materiellen und vergänglichen Welt. Panayotis Nellas

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