Nachfolge Christi

„Jesus stieg in das Boot, das dem Simon gehörte, und bat ihn, ein Stück weit vom Land wegzufahren. Dann setzte er sich und lehrte das Volk vom Boot aus … Als Simon Petrus das sah, fiel er Jesus zu Füßen und sagte: Herr, geh weg von mir; ich bin ein Sünder. Denn er und alle seine Begleiter waren erstaunt und erschrocken, weil sie so viele Fische gefangen hatten; ebenso ging es Jakobus und Johannes, den Söhnen des Zebedäus, die mit Simon zusammenarbeiteten. Da sagte Jesus zu Simon: Fürchte dich nicht! Von jetzt an wirst du Menschen fangen. Und sie zogen die Boote an Land, ließen alles zurück und folgten ihm nach“ (Lk 5, 3,8-11).

Es gibt zwei Arten des Dienstes. Simon Petrus hat angefangen Jesus zu dienen, indem er Ihm sein Boot zur Verfügung gestellt hat. Er nahm sich Zeit, um Christus „ein Stück weit vom Land wegzufahren“. Es gibt viele Menschen, die so Christus versuchen zu dienen. Sie leben ihr Leben und ab und zu machen das oder anderes für Gott. Simon Petrus könnte meinen, er sei ein guter, menschenfreundlicher Kerl und ein guter Diener Gottes – er war müde nach einer erfolglosen Nacht, aber trotzdem war bereit zu helfen. Aber für ihn war mehr bestimmt als diese Oberfläche.

Nach der Aufforderung Christi, nicht ein „Stück weit vom Land“, sondern „hinaus auf die Tiefe wegzufahren“ (Vers 4), erkennt Petrus wer er wirklich in Gottes Augen ist und bittet Jesus: „Herr, geh weg von mir, ich bin ein Sünder“. Er versteht plötzlich, dass er nicht Gott mit „ein-guter-Mensch-sein“ dienen kann. Es geht um alles oder nichts. Und er entscheidet sich für ALLES – denn Jesus Christus, der Logos, durch Wem alle sichtbare und unsichtbare Dinge geschaffen und ins Leben berufen wurde, ohne Wen nichts existieren kann, bräuchte sein Boot nicht, auch nicht ein wenig Zeit, die er Ihm zur Verfügung stellen wollte. Er wollte Petrus ganz. Und er zog sein Boot aufs Land, ließ alles zurück und folgte Jesus nach. Folgen wir seinem Beispiel – Christus ruft uns!

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