Im Namen Christi?

„Ich bin in dem Namen meines Vaters gekommen, und ihr nehmt mich nicht auf; wenn ein anderer in seinem eigenen Namen kommt, den werdet ihr aufnehmen. Wie könnt ihr glauben, die ihr Ehre voneinander nehmt und die Ehre, die von dem alleinigen Gott ist, nicht sucht?“ (Joh 5, 43-44).

„Im Namen“ von jemandem zu kommen, bedeutet von ihm einen Auftrag zu erhalten und ihn zu erfüllen. Das wurde auch in Zehn Geboten formuliert: „Du sollst den Namen des HERRN, deines Gottes, nicht zu Nichtigem aussprechen, denn der HERR wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen zu Nichtigem ausspricht“ (2 Mose 20,7).

Jemand, der in den Namen eines anderen kommt ist ein Diener. Und die Menschen mögen keine Diener. Menschen mögen Herrscher. Weil sie können ihnen Ehre geben und von ihnen die Ehre empfangen. Zwischen den Herrschern und den Menschen, die sie verehren, gibt immer einer Art Transaktion und Austausch. Der einer empfängt die Ehre, die anderen leben in ihrer Schatten. So ung. wenn die Menschen sagen: „dieser VIP ist MEIN Freund!! was diesen Menschen sofort wichtiger und in den Augen anderer „wertvoller“ macht. So entstehen alle Kulten und Sekten.

Der Mensch will immer etwas „neues“ und „frisches“ hören. Christus sagt, dass Er im Namen Seines Vaters gekommen und dass Seine Worte nicht angenommen werden. Seit 2000 Jahren spricht Christus durch Seine Kirche. Weil sie Sein Leib ist. So wie der Körper wächst und entwickelt sich, so entwickelt sich natürlich auch die Botschaft Christi – aber sie verändert nie ihr Wesen, sie bleibt in ihrem Kern immer dieselbe, weil Gott immer derselbe ist und bleibt. Man kann meinen, es sei viel „cooler“ den neuen Kulten zu wenden. Aber jeder, der ein „neues Evangelium“ predigt, ist auch jemand, der in seinem eigenen Namen kommt. Um zu prüfen, ob die Botschaft wahr ist, muss sie mit der 2000 jährigen Lehre und Erfahrung der Kirche übereinstimmen. „So spricht der Herr, HERR: Wehe den törichten Propheten, die ihrem <eigenen> Geist nachgehen und dem, was sie nicht gesehen haben! … Sie schauen Nichtiges und Lügenwahrsagung, die da sagen: »Ausspruch des HERRN«, obwohl der HERR sie nicht gesandt hat; und <dabei> erwarten sie, dass er <ihr> Wort eintreffen lässt.“ (Ez 13, 3,6).

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